Deutsche Bank Park: Vom Waldstadion zum Frankfurter Stadion

|Kurven-Sticker Redaktion

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Fußballstadion-Außenansicht bei Tageslicht

Wenige Stadien in Deutschland haben so viele Namen getragen wie das Frankfurter. Auf dem Ticket steht Deutsche Bank Park, in der Kurve und in der Kneipe sagt trotzdem fast jeder Waldstadion. Hier trägt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele aus – und beide Namen erzählen einen Teil der Geschichte.

Die kurze Antwort: Woher die Namen kommen

Der Name Waldstadion begleitet den Ort seit 1925 und kommt nicht von ungefähr: Das Stadion liegt im Frankfurter Stadtwald, mitten im Grünen am Rand der Stadt. Über die Jahre wechselten die Sponsorennamen mehrfach, bis 2020 der aktuelle Name Deutsche Bank Park eingeführt wurde. Gemeint ist dasselbe Bauwerk.

Kapazität und Umbau

Seit der Saison 2025/26 fasst der Deutsche Bank Park 59.500 Zuschauer. Diese Zahl ist das Ergebnis einer Erweiterung, die das Stadion moderner und größer gemacht hat. Sortier dir die Eckdaten einmal sauber:

  1. 1925: Eröffnung als Waldstadion im Frankfurter Stadtwald.
  2. 2005: weitgehender Neubau an gleicher Stelle.
  3. seit 2025/26: 59.500 Plätze nach der jüngsten Erweiterung.

Ein auffälliges Merkmal ist das große Zeltdach, das sich über die Ränge spannt. Es schützt die Zuschauer und prägt zugleich das Bild des Stadions von außen.

Atmosphäre und Fankultur

Für die Frankfurter Fanszene ist das Stadion ein zentraler Ort. Der Stehplatzbereich ist das Zentrum des Supports – hier bündeln sich Gesänge, Fahnen und Choreografien. Die Frankfurter Kurve hat sich über die Jahre einen Ruf für ihre lautstarke, leidenschaftliche Unterstützung erarbeitet.

Was die Atmosphäre besonders macht, ist die Mischung aus moderner Arena und grüner Lage am Stadtwald. Der Weg zum Stadion führt durch den Wald – ein Ritual, das viele Fans mit dem Spieltag verbinden.

Essen, Ebbelwoi und Stimmung: was Fans in Frankfurt schätzen

In Frankfurt hat der Spieltag einen ganz eigenen Geschmack. Apfelwein – von Einheimischen Ebbelwoi genannt – ist das Getränk der Stadt und für viele fester Teil des Fußball-Rituals, oft aus dem typischen Bembel und dem gerippten Glas. Dazu passen herzhafte hessische Klassiker wie eine Rindswurst oder Handkäs mit Musik.

Der Weg durch den Stadtwald zum Stadion gehört zu dieser Mischung dazu: Fußball und hessische Küche liegen hier nah beieinander. Ein Rat von Stammgästen: Plan genug Zeit ein, damit du vor Anpfiff noch in Ruhe etwas essen kannst – in der Halbzeit sind die Buden voll.

Praktisch: Anreise, Besuchszeit und Fotos

Anreise: Das Stadion liegt im Stadtwald und ist über S-Bahn und Tram angebunden; an Spieltagen sind die Verbindungen voll. Mit dem Auto sind die stadionnahen Flächen früh belegt. Wer entspannt ankommen will, plant den Fußweg durch den Wald bewusst ein – er gehört für viele zum Spieltag dazu.

Beste Besuchszeit: Für die volle Wucht brauchst du ein ausverkauftes Wochenendspiel, am besten unter Flutlicht. Sei mindestens eine Stunde vor Anpfiff da, dann bekommst du den Aufbau der Choreo mit.

Fotos: Starke Motive entstehen von der Gegengerade Richtung Fankurve kurz vor Anpfiff sowie von außen, wenn das Zeltdach angeleuchtet ist. Achte auf geschützte Wappen und Schriftzüge, wenn du Bilder öffentlich nutzt.

Stadion und Stadt gehören zusammen

Frankfurt ist eine Stadt der Gegensätze – Bankentürme und Stadtwald, internationale Metropole und bodenständige Fußballleidenschaft. Der Deutsche Bank Park liegt genau an dieser Schnittstelle. Für viele Frankfurter ist das Stadion ein Stück Heimat, das sie mit ihrer Stadt verbinden.

Diese Verbundenheit lässt sich auch im Alltag zeigen, ohne Konzern-Merch – über Stadt und Farben. Unsere Fußball Aufkleber aus Frankfurt sind wetterfest, UV-beständig und rückstandslos ablösbar, in Deutschland produziert. Weitere Porträts findest du in unserer Übersicht zu den Stadien in Deutschland.

Häufige Fragen

Wie heißt das Frankfurter Stadion aktuell?

Offiziell heißt es seit 2020 Deutsche Bank Park. Bei vielen Fans lebt der traditionelle Name Waldstadion weiter, der seit 1925 mit dem Ort verbunden ist.

Wie viele Zuschauer passen hinein?

Seit der Saison 2025/26 fasst das Stadion 59.500 Zuschauer.

Warum heißt es Waldstadion?

Wegen der Lage: Das Stadion liegt im Frankfurter Stadtwald, umgeben von Grün am Rand der Stadt. Der Name begleitet den Ort seit 1925.

Wann wurde es gebaut?

Ursprünglich 1925 eröffnet, 2005 als weitgehender Neubau errichtet und zuletzt auf 59.500 Plätze erweitert.

Was isst und trinkt man rund um den Deutsche Bank Park?

Typisch für Frankfurt sind Apfelwein (Ebbelwoi) sowie herzhafte Klassiker wie Rindswurst oder Handkäs mit Musik. Rund ums Stadion im Stadtwald gehört diese hessische Mischung für viele zum Spieltag.

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