Wenige Stadien im deutschen Fußball haben so viele Jahrzehnte auf dem Buckel wie das Volksparkstadion in Hamburg. Seit 1953 stehen hier Menschen auf den Rängen – und trotzdem blickt das Stadion nach vorn: Für die kommenden Jahre sind Erweiterungen geplant. Hier trägt der Hamburger SV seine Heimspiele aus.
Die kurze Antwort: Was das Volksparkstadion besonders macht
Das Volksparkstadion wurde 1953 eröffnet und ist damit eines der ältesten noch genutzten Stadien im deutschen Profifußball. Heute fasst es 57.000 Zuschauer, davon rund 10.000 Stehplätze – ein hoher Anteil, der für die Atmosphäre entscheidend ist.
Kapazität und Stehplätze
Stehplätze sind das Rückgrat der aktiven Fanszene: Hier bündelt sich der Support, hier entstehen Gesänge und Choreografien. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
- 57.000 Plätze gesamt bei Heimspielen.
- rund 10.000 Stehplätze als Herzstück der Kurve.
- über 58.000, langfristig Richtung 60.000 nach der geplanten Erweiterung.
Der große Stehplatzbereich macht das Volksparkstadion zu einem Ort, an dem laute, dichte Stimmung möglich ist. Ein Stadion lebt nicht von seinen Sitzreihen, sondern von den Menschen, die zusammen singen und anschieben.
Ein Stadion mit langer Geschichte
Über die Jahrzehnte wurde das Stadion mehrfach umgebaut und modernisiert, doch der Standort und der Name blieben ein fester Teil der Hamburger Sportgeschichte. Diese lange Kontinuität ist selten – viele Stadien wurden in den letzten Jahrzehnten komplett neu gebaut oder verlegt. Das Volksparkstadion dagegen ist über Generationen am selben Ort geblieben.
Blick nach vorn: die geplante Erweiterung
So traditionsreich das Stadion ist – es soll wachsen. Nach aktuellen Planungen ist eine Kapazitätserweiterung vorgesehen, die die Zahl der Plätze über 58.000 und langfristig in Richtung 60.000 anheben soll. Damit würde das Volksparkstadion seine lange Geschichte mit einer modernen Zukunft verbinden.
Essen, Bier und Stimmung: was Fans in Hamburg schätzen
In Hamburg gehört zum Spieltag, was auch zur Stadt gehört. Ein Fischbrötchen ist hier Kult, und eine norddeutsche Bratwurst geht sowieso immer. Bier hat in der Hansestadt lange Tradition – Holsten ist über Generationen mit Hamburg verbunden und für viele das Bier zum Fußball.
Was Stammgäste dir raten: Nimm dir vor Anpfiff Zeit, denn der Weg vom Nahverkehr zum Block zieht sich an vollen Tagen. Wer früh da ist, bekommt in Ruhe etwas zu essen und erlebt den Aufbau der Stimmung mit, statt sie im Einlassstau zu verpassen.
Praktisch: Anreise, Besuchszeit und Fotos
Anreise: Das Stadion liegt im Westen Hamburgs und ist über den öffentlichen Nahverkehr angebunden; an Spieltagen sind die Verbindungen voll. Mit dem Auto sind die stadionnahen Flächen früh belegt. Mit Bus und Bahn bist du meist entspannter unterwegs.
Beste Besuchszeit: Für die volle Wirkung brauchst du ein ausverkauftes Wochenendspiel. Sei rechtzeitig am Block, dann bekommst du das Einlaufen und den Aufbau der Choreo mit.
Fotos: Starke Motive entstehen von der Gegengerade Richtung Stehplatztribüne kurz vor Anpfiff. Achte auf geschützte Wappen, Trikots und Schriftzüge, wenn du Bilder öffentlich verwendest.
Stadion und Stadt gehören zusammen
Hamburg ist eine Hafenstadt mit eigenem Selbstverständnis – weltoffen, stolz, unabhängig. Das Volksparkstadion ist ein Teil dieser Identität. Für viele Hamburger gehört der Weg ins Stadion zum Wochenende wie der Blick auf die Elbe zur Stadt.
Wenn du diese Verbundenheit sichtbar machen willst, ohne Konzern-Merch, dann geht das über Stadt und Farben. Unsere Fußball Aufkleber aus Hamburg sind wetterfest, UV-beständig und rückstandslos ablösbar, in Deutschland produziert. Mehr Spielstätten findest du in unserer Übersicht zu den Stadien in Deutschland.
Häufige Fragen
Wie viele Zuschauer passen ins Volksparkstadion?
Das Volksparkstadion fasst aktuell 57.000 Zuschauer, davon rund 10.000 Stehplätze.
Seit wann gibt es das Volksparkstadion?
Es wurde 1953 eröffnet und ist damit eines der ältesten noch genutzten Stadien im deutschen Profifußball.
Wird das Stadion erweitert?
Nach aktuellen Planungen ist eine Erweiterung über 58.000 und langfristig in Richtung 60.000 Plätze vorgesehen.
Welcher Verein spielt dort?
Der Hamburger SV trägt seine Heimspiele im Volksparkstadion aus.
Was isst und trinkt man rund um das Volksparkstadion?
Typisch für Hamburg sind Fischbrötchen und norddeutsche Bratwurst, dazu ein Bier aus der Hamburger Brautradition wie Holsten. Plan vor Anpfiff genug Zeit ein, weil die Wege an vollen Tagen lang sind.


